{"id":280,"date":"2016-02-15T07:52:44","date_gmt":"2016-02-15T06:52:44","guid":{"rendered":"http:\/\/faninitiative.at\/?p=280"},"modified":"2016-10-31T07:56:42","modified_gmt":"2016-10-31T06:56:42","slug":"uefa-disziplinarpolitik-offener-brief-europaeischer-fangruppen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/faninitiative.at\/index.php\/2016\/02\/15\/uefa-disziplinarpolitik-offener-brief-europaeischer-fangruppen\/","title":{"rendered":"UEFA-Disziplinarpolitik: Offener Brief europ\u00e4ischer Fangruppen"},"content":{"rendered":"<p>Rund 100 Fu\u00dfballfan-Dachorganisationen aus 18 L\u00e4ndern fordern die UEFA auf, ihre Disziplinarpolitik in Bezug auf Rassismus zu \u00fcberdenken: Mit dem Startschuss f\u00fcr die n\u00e4chste Runde der europ\u00e4ischen Klubwettbewerbsspiele der Champions League sollte Dynamo Kiew sein Heimspiel gegen Manchester City eigentlich vor leeren R\u00e4ngen austragen.<!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr die Fans aus Manchester w\u00e4re dies das zweite Jahr in Folge, in dem Sie vor verschlossenen Toren stehen. Nun hat die UEFA ihre Entscheidung jedoch \u00fcberraschend ge\u00e4ndert und den Fans den Spielbesuch gestattet.<\/p>\n<p>Rund 100 nationale Dachverb\u00e4nde der Fu\u00dfballfans, Nationalmannschafts-Fanorganisationen und Club-basierte Fan-Gruppen aus 18 L\u00e4ndern in ganz Europa, die 100.000 Fu\u00dfball-Fans repr\u00e4sentieren, haben gemeinsam einen offenen Brief an die Mitglieder des Exekutivkomitees der UEFA ver\u00f6ffentlicht. Obwohl sie den Sinneswandel der UEFA in diesem Fall als einen Schritt in die richtige Richtung begr\u00fc\u00dfen, zeigt sich hier doch das Problem mit der Handhabung der UEFA-Saktionen duch Kollektivstrafen im Falle rassistischen Fanverhaltens. Deshalb fordern die Anh\u00e4nger eine gr\u00fcndliche \u00dcberpr\u00fcfung der UEFA-Politik der kollektiven Strafen f\u00fcr rassistisches Verhalten, und insbesondere die sofortige Abschaffung der Regelungen, die einen Ausschluss unschuldiger Ausw\u00e4rtsfans bedeutet.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit allen Unterzeichnern unterst\u00fctzt die Faninitiative Innsbruck das Anliegen der Fans. Nachfolgend findet Ihr den offenen Brief und die Liste der Unterzeichner:<\/p>\n<p><strong>Sehr geehrte Mitglieder des UEFA-Exekutivkomitees,<\/strong><\/p>\n<p><strong>aus ganz Europa richten wir uns an Sie, um unsere gro\u00dfe Besorgnis auszudr\u00fccken. Wir rufen Sie als UEFA hiermit auf, ihre Disziplinarpolitik bei rassistischem oder anderweitig diskriminierendem Verhalten von Fu\u00dfballfans zu \u00fcberdenken.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Betont werden muss vorab, dass die Unterzeichner dieses offenen Briefes ausdr\u00fccklich die &#8222;Null-Toleranz-Politik&#8220; der UEFA in Bezug auf Rassismus begr\u00fc\u00dfen. Die unterzeichnenden Fangruppen und die UEFA sind geeint in der \u00dcberzeugung, dass gegenseitiger Respekt ein integraler Bestandteil der Kernwerte in unserem Sport darstellt. Und das sollte f\u00fcr alle Akteure auf und neben dem Spielfeld gelten.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Bestrafung einer \u00fcberw\u00e4ltigenden Mehrheit der Fu\u00dfballfans wegen verabscheuungsw\u00fcrdiger Handlungen einer Minderheit durch Standardsanktionen wie &#8222;Spiele hinter verschlossenen T\u00fcren&#8220; f\u00fcr Vorf\u00e4lle rassistisch motivierten Verhaltens von Fans veranschaulichen jedoch ein gro\u00dfes Ma\u00df an Respektlosigkeit gegen\u00fcber allen Fu\u00dfballfans, die durch solch drastische Ma\u00dfnahmen unschuldig betroffen werden. <\/strong><br \/>\n<strong>Besonders die Ausw\u00e4rtsfans, die nichts falsch gemacht haben und alle ihre Reisen gebucht haben, sind diejenigen, die den h\u00f6chsten Preis zahlen, wenn von der UEFA eine Sanktion gegen einen anderen Verein f\u00fcr das Verhalten einer anderen Fangruppe gegen\u00fcber allen verh\u00e4ngt wird.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Sanktionierung von respektlosem und inakzeptablem Verhalten einer in der Regel kleinen Gruppe durch Respektlosigkeit gegen\u00fcber der gesamten Zuschauerschaft gef\u00e4hrdet die Glaubw\u00fcrdigkeit der UEFA in ihrem Engagement gegen Rassismus. Die gr\u00f6\u00dfte und umfangreichste Gruppe potenzieller Verb\u00fcndeter der UEFA im Kampf gegen Diskriminierung im Fu\u00dfball, die Fu\u00dfballfans als die so oft zitierte &#8222;Seele des Fu\u00dfballs&#8220;, werden abgewertet und darauf reduziert, einzig die Ursache eines Problems zu sein.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vor diesem Hintergrund bitten wir Sie, die entsprechenden Vorschriften zu \u00e4ndern &#8211; hin zu einem System, das glaubw\u00fcrdig und nachhaltig hilft, Diskriminierung unter Wahrung der Interessen der Fans als wichtige Beteiligte zu minimieren. Wir sollten alle konstruktives Fanverhalten im Fu\u00dfball f\u00f6rdern &#8211; und nicht das positive Engagement der Fans schw\u00e4chen w\u00e4hrend die Entwicklung von destruktivem Verhalten, das durch das aktuelle System ausgel\u00f6st und durch offizielle Vorfallzahlen unterstrichen wird, noch unterst\u00fctzen.<\/strong><br \/>\n<strong>Auf dem Europ\u00e4ischen Fu\u00dfball-Fan-Kongress von Football Supporters Europe (FSE) 2015 in Belfast, zeigten Fu\u00dfballfans mit vielen konkreten Beispielen, dass das derzeitige System der kollektiven Sanktionen nicht nur zur Bestrafung vor allem unschuldiger Fans f\u00fchrt. Das gew\u00fcnschte Ziel der nachhaltigen Bek\u00e4mpfung von Rassismus und die Clubs zu nachhaltigerem Handeln, idealerweise mit Unterst\u00fctzung ihrer Fans, zu zwingen, wird NICHT ERREICHT .<\/strong><\/p>\n<p><strong>Besonders jene &#8222;\u00fcblichen Verd\u00e4chtigen&#8220; unter den Clubs, f\u00fcr die die Regelungen in erster Linie versch\u00e4rft wurden, haben drei Hauptreaktionsformen entwickelt:<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0Sie beschuldigen den Boten (der den Vorfall meldende Anti-Rassismus-Beobachter oder bereits aktiv im Stadion gegen Rassismus engagierte Fangruppen) oder die UEFA, und initiieren eine \u00f6ffentliche Hexenjagd gegen ihn, w\u00e4hrend sie das eigentliche Problem nicht akzeptieren. <\/strong><br \/>\n<strong>\u2014&gt; Das best\u00e4rkt rassistische T\u00e4ter, die sich nur zu gerne der Hexenjagd anschlie\u00dfen.<\/strong><br \/>\n<strong>2.\u00a0\u00a0\u00a0 Viele Vereine haben versucht, geheime Abkommen mit dem jeweiligen (rassistischen) Teil ihrer Fanszene zu treffen. Auf europ\u00e4ischer Ebene werden \u201edie F\u00fc\u00dfe stillgehalten\u201c, w\u00e4hrend die Vereine die Privilegien in den Liga-Wettbewerben f\u00fcr die T\u00e4ter erh\u00f6hen. <\/strong><br \/>\n<strong>\u2014&gt; Das st\u00e4rkt die rassistischen T\u00e4ter und bringt sie n\u00e4her an den Verein, w\u00e4hrend andere Fans weiter marginalisiert werden.<\/strong><br \/>\n<strong>3.\u00a0\u00a0\u00a0 Vereine siedelten die Fans in andere Teile des Stadions um, ordneten einige Alibi-Aktivit\u00e4ten gegen Rassismus an, aber priesen diese in der \u00d6ffentlichkeit als von der Fanszene initiiert. <\/strong><br \/>\n<strong>\u2014&gt; W\u00e4hrenddessen sind die Rassisten immer noch innerhalb des Stadions und agieren weiter mit rassistischen Handlungen, lediglich in einem anderen Stadionbereich. <\/strong><br \/>\n<strong>\u2014&gt; Nicht-rassistische \/ antirassistische Fans f\u00fchlen sich nicht sicher oder ermutigt, eigene Aktivit\u00e4ten zu initiieren.<\/strong><br \/>\n<strong>Was eben nicht passiert ist, sind glaubw\u00fcrdige und langfristige Aktionspl\u00e4ne gegen Rassismus, die von den Vereinen implementiert wurden. Das w\u00fcrde allerdings die Mehrheit der Nicht-Rassisten und den fortschrittlichen Teil der Fanszene darin best\u00e4rken, dass sie nicht abgelehnt werden, sondern sogar dazu f\u00fchren, dass sie nur zu gern die Unterst\u00fctzung im Kampf gegen Diskriminierung aufnehmen w\u00fcrden. Stattdessen werden sie jedoch immer wieder gemeinsam mit den rassistischen T\u00e4tern bestraft, w\u00e4hrend der m\u00f6gliche Fall, dass sie vielleicht sogar Opfer dieser waren, ignoriert wird und sie weiter auch von diesen Leuten eingesch\u00fcchtert werden.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Was nun seitdem passiert ist, ist, dass Vereine sich erhoben haben und begannen glaubw\u00fcrdige und langfristige Aktionspl\u00e4ne gegen Rassismus zu implementieren. Das w\u00fcrde die Mehrheit der Nicht-Rassisten und den fortschrittlichen Teil der Fanszene best\u00e4rken, dass sie nicht abgelehnt w\u00fcrden, sondern sogar gerne den Kampf gegen Diskriminierung unterst\u00fctzen und aufnehmen w\u00fcrden. Stattdessen werden sie immer wieder gemeinsam mit den rassistischen T\u00e4tern bestraft, w\u00e4hrend die M\u00f6glichkeit, dass sie vielleicht sogar Opfer waren, ignoriert wird und sie weiter auch von diesen Leuten eingesch\u00fcchtert werden. <\/strong><br \/>\n<strong>Als Folge haben viele Fu\u00dfballfanorganisationen die Kampagne &#8222;Respect Fans!\u201c ins Leben gerufen, die von zahlreichen Fan-Gruppen aus verschieden, in europ\u00e4ischen Wettbewerben spielenden Vereinen unterst\u00fctzt wird. Aktuell unterst\u00fctzen nicht-rassistische \/ antirassistische Fangruppen von etwa 20 Clubs aus sieben europ\u00e4ischen L\u00e4ndern die Initiative. Die europ\u00e4ische Fu\u00dfballfan-Dachorganisation Football Supporters Europe (FSE), offiziell von der UEFA als Gespr\u00e4chspartner f\u00fcr Fanthematiken anerkannt, hat bereits mehrere Gespr\u00e4che mit Vertretern der UEFA gef\u00fchrt und Alternativen oder erg\u00e4nzende Elemente zum derzeitigen System unterbreitet. Diese basieren auf der Grundlage von Best-Practice-Beispielen und wissenschaftlichen Erkenntnissen aus ganz Europa.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bisher war die UEFA nicht bereit, den vorgenannten Argumenten zuzuh\u00f6ren und stimmte lediglich zu, im Sinne der Gleichberechtigung auch Sponsoren und deren G\u00e4sten den Besuch der Geisterspiele zu verweigern, &#8230; allerdings erst nach mehreren Jahren und nachdem die entsprechenden Vertr\u00e4ge verl\u00e4ngert wurden.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wir sind der Auffassung, dass die soziale Verantwortung des Fu\u00dfballs, mehr noch, die der F\u00fchrungsgremien des Fu\u00dfballs in diesem wichtigen Bereich weit \u00fcber den Versuch hinaus gehen m\u00fcsste, k\u00fcnstlich akzeptable oder oberfl\u00e4chliche Bilder f\u00fcr TV und die breite \u00d6ffentlichkeit zu produzieren, sondern einen nachhaltigen Beitrag zur ernsthaften Beseitigung des Problems von Diskriminierung im Fu\u00dfball direkt auf Clubebene zu f\u00f6rdern.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Unsere Erfahrungen aus verschiedenen L\u00e4ndern veranschaulichen in der Praxis, dass eine nachhaltige Verbesserung des Fanverhaltens nur in enger Zusammenarbeit mit den Fans erreicht werden kann. Das derzeitige System wurde entwickelt, um im Kampf gegen Rassismus anzutreten. Es wird jedoch mehr und mehr als ein Kampf gegen alle Fu\u00dfballfans gesehen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Unterzeichner dieses Briefes sind Gruppen und nationale Fan-Dachorganisationen, die die Ablehnung von Rassismus und Diskriminierung teilen und die UEFA in diesem Sinne einladen wollen, die Bek\u00e4mpfung von Diskriminierung und anderen Formen inakzeptablen Verhaltens aufzunehmen. Wir appellieren an die UEFA, ihre Politik der Kollektivbestrafung zu \u00fcberpr\u00fcfen, insbesondere unverz\u00fcglich die schreiende Ungerechtigkeit der Ausgrenzung von Ausw\u00e4rts-Fans zu beenden, die nichts mit dem Vorfall zu tun hatten.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Als n\u00e4chster Schritt sollten in enger Abstimmung mit den Fans wirksame Strategien entwickelt werden, die Rassismus nicht nur aus Bildern oder TV-Aufnahmen aus den Stadien bei europ\u00e4ischen Spielen verbannen, sondern auch einen positiven Wandel in den K\u00f6pfen der Menschen bewirken k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wir freuen uns, von Ihnen zu h\u00f6ren<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Mitglieder des Komitees von Football Supporters Europe (FSE)<\/strong><br \/>\n<strong>Die Respect-Fans! Campaigning Gruppen<\/strong><\/p>\n<p><strong>NATIONALE UND REGIONALE FAN-DACHORGANISATIONEN:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Fu\u00dfballfans gegen Homophobie \u00d6sterreich (\u00d6sterreich), Belgian Supporters vzw (Belgien), INSIDE (National association of disabled supporters) (Belgien), Danske Fodbold Fanklubber (D\u00e4nemark), Football Supporters Federation (FSF) (England &amp; Wales), Association Nationale des Supporters (Frankreich), ProFans (Deutschland), Queer Football Fanclubs Germany (Deutschland), B\u00fcndnis Aktiver Fu\u00dfballfans (BAFF) (Deutschland), Fu\u00dfballfans gegen Homophobie \/ Football Fans Against Homophobia (Deutschland), Unsere Kurve (Deutschland), BBAG &#8211; Bundesbehindertenfanarbeitsgemeinschaft\u00a0 (Deutschland), Queer Football Fanclubs Nederlands\u00a0 (Niederlande), Norsk Supporterallianse (NSA) (Norwegen), FASFE (Spanien), Svenska Fotbollssupporterunionen (SFSU)\u00a0 (Schweden), Queer Football Fanclubs Switzerland (Schweiz), Taraftar Haklar\u0131 Dayan\u0131\u015fma Derne\u011fi (TarafDer) (T\u00fcrkei), Taraftar Haklar\u0131 Derne\u011fi (THD) (T\u00fcrkei), Trib\u00fany s\u00fa na\u0161e\u00a0 (Slowakei)<\/strong><\/p>\n<p><strong>NATIONALMANNSCHAFTS-FANGRUPPEN:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Official Fanclub 1895 (Belgien), De Danske Roligans (D\u00e4nemark), Roliganklubben Bornholm (D\u00e4nemark), AONISC (Nordirland), You Boys in Green (YBIG) (Irland)<\/strong><\/p>\n<p><strong>AKTIVE FANGRUPPEN AUF VEREINSEBENE IN EUROPA:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Faninitiative Innsbruck (Wacker Innsbruck, \u00d6sterreich), First Vienna Football Club 1894 Supporters (First Vienna Football Club 1894, \u00d6sterreich), Antifa D\u00f6bling (First Vienna Football Club 1894, \u00d6sterreich), Beerschot \u2013 Wilrijk Supportersfederatie (FCO Beerschot Wilrijk, Belgien), Supportersverbond KSTVV (ST Truiden, Belgien), OSV KRC Genk\u00a0 (KRC Genk, Belgien), OOSC Patro Eisden (Patro Eisden, Belgien), Esseveefans\u00a0 (SV Zulte Waregem, Belgien), Supportersclub KFC SPARTA PETEGEM (KFC Sparta Petegem, Belgien), Front282\u00a0 (Sporting Lokeren, Belgien), Amicale des Clubs de Supporters du RCSC (RCS Charleroi, Belgien), Supportersfederatie KAA Gent (KAA Gent, Belgien), Supportersclub De Steenbakkers\u00a0 (K. Rupel Boom F.C, Belgien), White Angels Zagreb (NK Zagreb 041, Kroatien), The Green Pride\u00a0 (Viborg FF, D\u00e4nemark), AGF Fanclub\u00a0 (AGF Fodbold, D\u00e4nemark), Br\u00f8ndby Support (Br\u00f8ndby IF, D\u00e4nemark), SIFosis (Silkeborg IF, D\u00e4nemark), AaB Support Club (Aalborg, D\u00e4nemark), Auxilia (Aalborg BK, D\u00e4nemark), Lyngby Fans\u00a0 (Lyngby Boldklub, D\u00e4nemark), The Crazy Reds (Vejle Boldklub, D\u00e4nemark), Wild Tigers (FC Nordsjaelland, D\u00e4nemark), 1894 Group (Manchester City, England), Arsenal Independent Supporters Association (Arsenal FC, England), Everton Supporter\u2019s Trust (Everton, England), Manchester United Supporters Trust (M.U.S.T.) (Manchester United, England), My Old Man Said (Aston Villa, England), ADAJIS (Paris Saint-Germain, Frankreich), Navajos (1.FC K\u00f6ln, Deutschland), BVB Fan- und F\u00f6rderabteilung (Borussia Dortmund, Deutschland), Horidos 1000 (SpVgg Greuther F\u00fcrth, Deutschland), Supporters Karlsruhe 1986 e.V. (Karlsruher SC, Deutschland), Blaue Bengel (Arminia Bielefeld, Deutschland), Supporters Club D\u00fcsseldorf 2003 e.V. (Fortuna D\u00fcsseldorf, Deutschland), Rainbow Borussen (Borussia Dortmund, Deutschland), Eiserner VIRUS (Union Berlin, Deutschland), Queerpass Bayern (FC Bayern M\u00fcnchen, Deutschland), Club Nr 12 (FC Bayern M\u00fcnchen, Deutschland), MonacoQueers\u00a0 (FC Bayern M\u00fcnchen, Deutschland), Munich&#8217;s Red Pride (FC Bayern M\u00fcnchen, Deutschland), L\u00f6wenfans gegen Rechts (1860 M\u00fcnchen, Deutschland), Fanladen St Pauli (FC St Pauli, Deutschland), FPMG Supporters Club e.V. (Borussia M\u00f6nchengladbach, Deutschland), Corrillo Ultras (SC Freiburg, Deutschland), Fanclubsprecherrat der Fanclubs des FC St.Pauli (FC St Pauli, Deutschland), Queerpass St. Pauli (FC St Pauli, Deutschland), Aktionsb\u00fcndnis gegen Homophobie und Sexismus (FC St Pauli, Deutschland), Frenetic Youth (1. FC Kaiserslautern, Deutschlnad), WarmUp95 (Fortuna D\u00fcsseldorf, Deutschland), Dissidenti Ultra (Fortuna D\u00fcsseldorf, Deutschland), Ruhrzebras (MSV Duisburg, Deutschland), RainbowZebras (MSV Duisburg, Deutschland), MyROMA (AS Roma, Italien), Ajax Supportersvereniging (Ajax Amsterdam, Niederlande), Roze Regahs (ADO Den Haag, Niederlande), CSKA Fans Against Racism (CSKA Moscow, Russland), Ultras Tren\u010d\u00edn (FK AS Tren\u010d\u00edn, Slowakei), Brigate Plavi\u00a0 (NK Nafta 1903, Slowenien), APASCF (Sevilla FC, Spanien), Asociaci\u00f3n Valores del Madridismo\u00a0 (Real Madrid, Spanien), Se\u00f1ales de Humo (Atl\u00e9tico de Madrid, Spanien), APMAE (Espanyol Barcelona, Spanien), APAVCF (Valencia CF, Spanien), Supporterklubben \u00c4nglarna (IFK G\u00f6teborg, Schweden), Allm\u00e4nna Supporterklubben (ASK) (AIK Stockholm, Schweden), Black Army (AIK Stockholm, Schweden), Gefle Blue Boys\u00a0 (Gefle IF, Schweden), Supporterklubben Sky Blues (Gefle IF, Schweden), \u00d6stra St\u00e5\u00a0 (\u00d6rgryte IS, Schweden), Balders Hage\u00a0 (\u00d6rgryte IS, Sweden), J\u00e4rnkaminerna (Djurg\u00e5rdens IF, Schweden), Bollklubben Support (Halmstads BK, Schweden), MFF Support (Malm\u00f6 FF, Schweden), Halbzeit \/ Gemeinsam gegen Rassismus\u00a0 (BSC Young Boys, Schweiz), KaraKizil (Gen\u00e7lerbirli\u011fi, T\u00fcrkei), TekYumruk (Galatasaray Istanbul, T\u00fcrkei), Be\u015fikta\u015f Bele\u015ftepe (Besiktas Istanbul, T\u00fcrkei), 1907 \u00dcN\u0130FEB &#8211; \u00dcniversiteli Fenerbah\u00e7eliler Birli\u011fi (Fenerbahce SK, T\u00fcrkei), Ta\u015fra (Fenerbahce SK, T\u00fcrkei), Vamos Bien (Fenerbahce SK, T\u00fcrkei)<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund 100 Fu\u00dfballfan-Dachorganisationen aus 18 L\u00e4ndern fordern die UEFA auf, ihre Disziplinarpolitik in Bezug auf Rassismus zu \u00fcberdenken: Mit dem Startschuss f\u00fcr die n\u00e4chste Runde der europ\u00e4ischen Klubwettbewerbsspiele der Champions League sollte Dynamo Kiew sein Heimspiel gegen Manchester City eigentlich vor leeren R\u00e4ngen austragen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":281,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-280","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-c15-news"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/faninitiative.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/280","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/faninitiative.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/faninitiative.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/faninitiative.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/faninitiative.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=280"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/faninitiative.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/280\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":283,"href":"https:\/\/faninitiative.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/280\/revisions\/283"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/faninitiative.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/281"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/faninitiative.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=280"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/faninitiative.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=280"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/faninitiative.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=280"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}